Anitgone

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Die Szenografiestudierenden des 2. Semesters  erarbeiteten unter der Leitung von Ansgar Silies Bühnenräume zu der Tragödie „Antigone“ von Sophokles. 

Nach dramaturgischer Auseinandersetzung mit der griechischen Antike,  umfangreichen Skizzen und ersten räumlichen Versuchen erarbeitete jede*r Studierende im Verlauf des Semesters ein Bühnenbildmodell im Maßstab 1:25. Die Modelle wurden in enger Zusammenarbeit mit Beleuchtungsmeisterin Elana Siberski von der Staatsoper Hannover ausgeleuchtet, so dass einzelne Szenen aus "Antigone" im Modell inszeniert und fotografiert werden konnten.

Gemeinsam mit den Studierenden des 2. Semesters Kostüm präsentierte das 2. Semester Szenografie seine Ergebnisse in der Ausstellung "Antigone" der zum Abschluss des Semesters der Öffentlichkeit.

Die Studierenden des Studiengangs SKE, Szenografie-Kostüm-Experimentielle Gestaltung studieren in allen 3 Schwerpunkten im ersten Semester 

gemeinsam. Ab dem 2. Semester geht es dann in die jeweilige Spezialisierung. 

In den höheren Semestern können dann Projekte interdisziplinär und gemeinsam erarbeitet werden .  

Unser Ziel ist, dass die Studierenden ein visuelles, analytisches und handwerkliches Vokabular entwickeln und sich so eine breite Skala an Möglichkeiten erarbeiten, ohne sich zu schnell auf einen Stil oder ein Ergebnis festzulegen. Die Lehre im Studiengang Szenografie – Kostüm – Experimentelle Gestaltung bietet dabei eine vielseitige Begegnung mit elementaren künstlerischen, handwerklichen und theoretischen Inhalten und Verfahren. Im Studienschwerpunkt Szenografie und Kostüm sollen die grundsätzlichen Mittel der Inszenierung entdeckt und die Analyse inszenatorischer Vorgänge in Gang gesetzt werden, bei welchen das Lernen begleitet wird durch das Üben und Verfeinern bereits vorhandener kreativer Ansätze.

Der Fokus des Studiums im Schwerpunkt Experimentelle Gestaltung liegt auf künstlerisch-gestalterischen Aktionen im gesellschaftlichen Kontext und öffentlichen Räumen, ohne sich auf eine einzelne Designdisziplin zu spezialisieren.

Die offene Studienstruktur ermöglicht es, das Studium individuell zu gestalten. Unsere Hochschule bietet die Möglichkeit, die fachspezifischen Grenzen zu überschreiten und sich mit anderen Design-Disziplinen vertraut zu machen – egal ob es sich dabei um Bildhauerei, Marketing, Historischen Schnitt oder multimediale Technik handelt. Unsere vielfältigen Kontakte in die regionale und deutschsprachige Theater-, Film- Kunst- und Medienwelt ermöglichen es uns, den Studierenden zu einem höchst persönlichen Studienverlauf zu verhelfen.

Im Zentrum der Ausbildung im Studiengang Szenografie – Kostüm -  Experimentelle Gestaltung  steht der kreative Prozess des einzelnen Studierenden.